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News
Bank schwimmt gegen den Strom
Im Gegensatz zu den meisten deutschen Immobilienfinanzierern möchte die DekaBank ihr Kreditgeschäft ausweiten. Das Fachmagazin immobilienmanager fragt kritisch nach im Interview mit Anni Hönicke, Leiterin der internationalen Immobilienfinanzierung.
• Deutsche Banken können Freiräume füllen, die durch den Rückzug internationaler Geldhäuser entstehen
• Die DekaBank will sich zum Finanzierer für große lokale und internationale Unternehmen entwickeln
Die Immobilienfinanzierer der DekaBank sehen sich als Gewinner der globalen Finanzkrise. Sie möchten das Geschäft mit der Finanzierung deutscher und internationaler Projekte ausweiten. Im Fachmagazin immobilienmanager erläutert Anni Hönicke ihre Strategie und ihre Marktsicht.
Hönicke interpretiert die aktuelle Situation als Chance für intakte Banken, bei der Immobilienfinanzierung Freiräume zu füllen, die durch den Rückzug großer Wettbewerber entstehen. Die DekaBank verfüge über ein Liquiditätspolster von 20 Milliarden Euro. „Deshalb ist die Refinanzierung für uns bislang kein Problem“, sagt sie. Um sich internationaler aufzustellen, eröffnet das Unternehmen neue Büros im Ausland. Die Eröffnung des Londoner Büros habe man sogar vorgezogen, weil die Korrektur des Marktes dort schon weit fortgeschritten sei. „Für Immobilienfinanzierer ist die Stadt zurzeit sehr attraktiv“.
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