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Bausausführung
Die Bauausführung meint eine genau Diagnose aus Sicht der
technischen Ausstattung, der verarbeiteten Materialien und
dem Energieverbrauch. Teilweise ist die Beschaffung dieser Informationen
nicht ganz leicht, da der Resthof in der Vergangenheit gebaut wurde. Im schlimmsten Fall ist
die Immobilie gar ein Jahrhundert alt und es existieren keine Aufzeichnungen
über Rohverlegungen und genutzte Materialien. Dann sollte ein Sachkundiger
hinzugezogen werden, der nach bestem Wissen und Gewissen seine Einschätzung abgibt.
Der Aspekt des Energieverbrauches dagegen ist ein eher zukunftsorientierter Eckpunkt,
der hinsichtlich der stetig steigenden Energiepreise unter die Lupe genommen werden
sollte.
Tipp:
Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, um den Zustand des Resthofes genau zu
überprüfen. Diese Informationen aus der Vergangenheit (Materialien,
Ausstattung, Energieverbrauch) wirken sich in Ihre Zukunft aus (Instandhaltung). Mehr
noch, wenn Sie eine Sanierung oder Renovierung anstreben.
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Technische Ausstattung
Die technische Ausstattung meint in erster Linie die Versorgungsanlage und
die Elektroinstallationen. Was eigentlich bei einem Hauskauf selbstverständlich
ist - die Ab-/Wasserversorgung und die Elektroinstallationen - sollte bei einem Resthof
nicht unbedingt vorausgesetzt werden. Immerhin handelt es sich z.T. um Jahrzehnte alte
Höfe, die unter Umständen schon sehr lange nicht mehr bewohnt werden. Daher
ist unbedingt zu prüfen, ob ein Anschluss an die Kanalisation und auch die
Frischwasserzufuhr gewährleistet ist.
Der zweite wichtige Punkt sind die Elektroinstallationen. Gibt es überhaupt
Elektronik? Liegen in allen Räumen Steckdosen? Ist in der Küche ein
Starkstromanschluss für den Herd vorhanden? Lassen Sie sich nach Möglichkeit
auch unbedingt zeigen, wo die Elektroleitungen verlegt sind. Vielleicht existieren alte
Fotos, von vor den Verputzerarbeiten. Grade unter dem Aspekt der
Renovierung und Sanierung
ist es wichtig zu wisse, wo in etwa Stromleitungen verlegt sind.
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Materialien
Um auch den Wert des Hauses und die Folgekosten für die Sanierung richtig
einschätzen zu können, sind die Materialien, die für den Bau des
Hauses eingesetzt wurden, wichtig zu identifizieren. Handelt es sich um einen reinen
Holzbau? Oder einen Massivresthof? Oder wurden gar im Laufe der Jahrzehnte
unterschiedliche Materialien eingesetzt? Je nach Alter des Resthofes, ist sogar eine
Bodenanalyse ratsam. Es kann durchaus sein, dass sich im Laufe der Zeit verarbeitete
Materialien zersetzt haben, oxidiert sind oder sich andersartig verändert haben, so
dass die Gemäuer und der Boden auf dem sie stehen, toxisch sind.
Des Weiteren sollten Sie die Bausubstanz von einem Fachmann begutachten lassen. Der
Spezialist kann den Zustand der Immobilien perfekt erkennen und auch Tipps und Hinweise
auf die zukünftige Instandhaltung oder auch Renovierung geben. Gibt es
beispielsweise Anzeichen von Schimmel oder Chemikalien? Das sind sowohl wichtige Aspekte,
die bei einer dauerhaften Bewohnung
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vermieden werden müssen und die evt. für
die Kaufpreisverhandlungen gewichtig sein können.
Energieverbauch
Unter dem Gesichtspunkt der immer weiter steigenden Energiepreise sollten die
Energiekosten optimiert sein bzw. werden. Dazu ist es dem Käufer ratsam, sich im
Vorhin einen genauen Überblick über die auf Ihn zukommenden Kosten zu machen. Im
Zuge einer Renovierung oder Sanierung kann dann nach kostengünstigeren
Alternativen Ausschau gehalten werden (Solar, Wärmepumpe etc.). Um keine
unnötige Energie zu verschwenden gilt es, die Dämmung des Hauses und den Zustand
der Fenster zu kontrollieren. Hier ist reines Geld zu sparen.
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